Über mich
Die ursprüngliche Motivation, sich mit der Körperarbeit zu beschäftigen habe ich meinem Pferd zu verdanken.
Ich hatte eine Faszientherapeutin für mein Pferd kommen lassen und kam so zum ersten Mal mit diesem Thema in Berührung. Zu diesem Zeitpunkt sprach noch kaum jemand darüber oder wusste mit dem Begriff Faszien überhaupt etwas anzufangen.
Die Therapeutin die da kam habe ich nie wieder gesehen - wir waren nicht auf einer Wellenlänge.
Aber die Art und Weise, den Körper und seine Funktionsweise zu betrachten war spannend. Bevor ich also den nächsten Therapeuten holte tat ich das für mich einzig logische - selber in die Materie einarbeiten. Und so kam die Körperarbeit in mein Leben.
Dass ich eine besondere Kraft in meinen Händen habe, weiß ich schon sehr lang. Schon früh konnte ich durch Handauflegen Schmerzen verringern oder beruhigen. Und so gefiel mir natürlich der Gedanke, durch das Nutzen meiner Hände einem anderen Lebewesen Wohlbefinden schenken zu dürfen.
Ich arbeite schon mein Leben lang mit Menschen. Alle Berufszweige, die ich für mich erkundet habe, hatten irgendwie mit Menschen zu tun (Gastronomie, Verkauf, Krankenpflege). Ich bin jedes Mal fasziniert davon, wie sehr wir Menschen uns gleichen und doch im selben Moment so individuell sind.
Meine Erfahrung im Umgang mit Menschen in den verschiedensten Bereichen des Lebens hat mir einen Erfahrungsschatz geschenkt, der es mir ermöglicht, eine schnelle Ersteinschätzung vorzunehmen und dann ganz individuell und an die Bedürfnisse des jeweiligen Menschen und seiner aktuellen Tagesform angelehnt die passende Behandlung zu wählen.
Mir ist wichtig, dass wir eine Situation erschaffen können, in der sich eine Vertrauensbasis bilden kann. Das Nervensystem kann sich nur entspannen, wenn man sich wohl fühlt und Vertrauen in die behandelnde Person hat. Dann ist es möglich, vollends loszulassen und (ggf. langjährige) Blockaden zu lösen.
Um eine Vertrauensbasis aufbauen zu können, bin ich auf Kommunikation angewiesen. Jede Empfindung darf sein, so profan sie einem auch erscheinen mag. Also darf bitte alles kommuniziert werden, was das Gefühl des Wohlbefindens beeinträchtigt, sodass ich entsprechende Anpassungen vornehmen kann.
Ich möchte meinen Klienten das Gefühl von völliger Entspannung und Losgelöstheit - kurzgesagt Wohlbefinden vermitteln. Wie das zu erreichen ist - ob durch die Behandlung einzelner schmerzhafter Bereiche oder des ganzen Körpers - bleibt dem jeweiligen Termin vorbehalten. Ich biete eine Zeiteinheit an. Wie diese gefüllt wird, kann individuell und flexibel entschieden werden.
Ich bin der Überzeugung, dass körperliches und geistiges Wohlbefinden in engem Zusammenhang stehen. Gibt es Spannungen auf körperlicher Ebene, so findet sich meistens ein entsprechendes Pendant auf geistiger Ebene.
Das können wir zu unserem Vorteil nutzen und über den physischen Körper den Geist entspannen und beruhigen. Bei regelmäßiger Anwendung stellt sich das Nervensystem auf die körperliche Berührung ein und fährt automatisch herunter.
Eine Behandlung beginnt mit der Frage, was ich HEUTE für dich tun kann. Vielleicht wurde der Termin wegen Nackenverspannungen gebucht, aber seit gestern tut akut das Knie weh. Dann behandeln wir das Knie. (Das ist nur ein Beispiel.)
Je nach Bedarf kann ich eine Hands-on oder Hands-off Behandlung anbieten.
Für die Faszienbehandlung benötige ich Kontakt von Haut auf Haut - entsprechend wird die Kleidung bis auf die Unterwäsche abgelegt und auf der beheizten Liege platzgenommen. Die Bereiche, die gerade nicht behandelt werden, sind dann abgedeckt.
Für eine Reiki-Behandlung kann die Kleidung anbehalten werden, wobei um lockere Kleidung, die nicht einschnürt oder eng anliegt, gebeten wird.
Die Reiki-Behandlung kann im Liegen oder Sitzen und mit oder ohne Berührung erfolgen. Ganz nach den individuellen Bedürfnissen des Klienten.
Bei der ersten Faszienbehandlung konzentrieren wir uns auf das Erlernen der Technik zum selbstständigen Lösen des Psoas und seiner Begleiter. Diese Technik dient als Vorbereitung auf Folgebehandlungen und sollte nach Möglichkeit in den Alltag integriert werden, um schneller Fortschritte zu erzielen.
Der Psoas wird unter anderem auch Traumamuskel genannt. Trauma ist ein starker und viel genutzter Begriff. In diesem Fall bezieht sich Trauma auf alles, was eine Stressreaktion auslöst und ohne adäquate körperliche Reaktion verbleibt.
Unser Nervensystem ist darauf ausgelegt, Gefahren zu erkennen und darauf zu reagieren. In früheren Zeiten hat dies dazu geführt, dass wir überlebten, weil wir auf gefährlichen Situationen, zum Beispiel Begegnungen mit wilden Tieren etc. durch Reaktionen wie Flucht, Kampf oder Erstarren reagiert haben. Für die Flucht- und Kampfreaktion schüttet der Körper im Falle einer Stresssituation so genannte Stresshormone aus. Diese Hormone sorgen dafür, dass wir ausreichend Blut in den Muskeln haben, um zu kämpfen oder zu fliehen.
In unserer heutigen Zeit sehen unsere Stresssituationen allerdings anders aus. Diese finden im Büro statt, im Auto oder zu Hause. Aber in den allermeisten Fällen erfordern Sie keine körperliche Reaktion. Da unser Nervensystem allerdings nicht so schnell adaptiert, wie sich unsere heutige Welt entwickelt, werden nach wie vor Stresshormone ausgeschüttet. Diese kann der Körper dann allerdings nicht nutzen und muss sie zwangsläufig irgendwo ablagern. Diese Ablagerung erfolgt hauptsächlich im Psoas. Der Psoas verbindet unsere Wirbelsäule mit unseren unteren Extremitäten. Wenn er sich zusammen zieht, begibt sich der Körper in die so genannte Embryonalhaltung. Diese Haltung ist eine Schutzreaktion, da in dieser Position die inneren Organe geschützt werden, die zum Überleben notwendig sind.
Wenn Stresshormone im Psoas abgelagert werden, führt dies dazu, dass der Psoas verkrampft und wiederum Signale an das Nervensystem sendet, dass Gefahr besteht.
Das endet in einem Teufelskreis, in dem man sich ständig im Sympathikus befindet, also der Teil des Nervensystems aktiv ist, der für Flucht und Kampf zuständig ist. Der Gegenspieler, der Parasympathikus, ist für Verdauung und Erholung zuständig und kann nicht vollständig aktiviert werden, solange der Sympathikus aktiv ist.
Durch das tägliche Lösen des Psoas und seiner Mitspieler geben wir unserem Nervensystem die Chance, aktiv in den Parasympathikus zu schalten und aus dem Teufelskreis der Stressreaktion auszubrechen.
Dies bildet die Grundlage dafür, in den Folgebehandlungen tiefer auf das Nervensystem einwirken zu können und nachhaltig Blockaden zu lösen.
Es handelt sich zwar um eine physische Behandlung, die Wirkung breitet sich allerdings auf alle Ebenen des menschlichen Seins aus: sowohl auf mentaler, als auch auf psychischer und physischer Ebene.
So individuell jeder Mensch ist, so individuell ist auch jede Folgebehandlung. Diese richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen und Themen, welche sich im Verlauf der Behandlung verändern oder unerwartet auftauchen können.
Es ist möglich, dass Emotionen und Erinnerungen hochkommen, sobald der Körper in einen Zustand völliger Entspannung wechselt. Dies ist eine normale und erwartete Reaktion und wird von mir willkommen geheißen.
Im Erstgespräch gibt es die Möglichkeit über alle Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen, die die Behandlung betreffen. Es gibt auch die Möglichkeit, Verschiedenes auszuprobieren und ggf. abzubrechen. (Zum Beispiel kann man von einer Hands-on-Behandlung auf eine Hands-off-Behandlung umsteigen)
Sobald unsere Zeit beginnt, eröffnet sich ein Raum, in dem alles sein darf. Es gibt kein Urteilen oder Werten. Dieser (Zeit-)Raum gehört ganz allein dir und ich widme meine Aufmerksamkeit deinem Wohlbefinden. Der Rest gestaltet sich nach deinen Spielregeln.
Es ist völlig egal, ob du schon Erfahrung mit der Arbeit am eigenen Körper (z.B. Massage, Physiotherapie etc.) hast oder nicht. Jede Behandlung ist ganz individuell und keine gleicht der anderen. Also finden wir gemeinsam raus, was das richtige für dich ist.
Ich bin ausgebildete Krankenschwester und habe mehrere Jahre auf der Intensivstation gearbeitet. Seit einiger Zeit arbeite ich im OP als OP-Schwester und erlebe so hautnah mit, wie OP-Narben entstehen, welche Gewebe betroffen sind und wie die Strukturen, die ich von außen Behandle, aussehen und sich anfühlen.
Das klingt vielleicht eklig, gibt mir aber noch einmal ein ganz anderes Verhältnis zum physischen Körper und dem Wunder der Heilung.
Ich habe FTR (Faszia Trauma Release) bei Liza Kimble gelernt und über die letzten Jahre immer weiter vertieft. Hinzu kommt, dass ich mich in der Reiki-Ausbildung befinde und somit eine Methode im Angebot habe, die sich gut für ein Kennenlernen anbietet, da sie sowohl im Liegen, als auch im Sitzen angewandt werden kann und die Kleidung dafür nicht abgelegt werden muss.
Ich bin für jeden Menschen da, der mich braucht.
Der Termin bei mir ersetzt weder den Gang zum Arzt, noch eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise.
Ich gebe keine Heilversprechen ab und behalte mir vor, eine Behandlung abzulehnen, bevor sie nicht ggf. mit dem Hausarzt / behandelnden Arzt abgesprochen ist.
Meine Behandlung ist zur Unterstützung des Wohlbefindens gedacht und kann die Selbstheilungskräfte aktivieren und stärken.
Ich bin auf Ehrlichkeit seitens meiner Klienten angewiesen und biete im Gegenzug absolute Schweigepflicht, adäquat der ärztlichen Schweigepflicht.